GESCHICHTE

Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet. Die erste Wiener Waldorfschule, 1926 gegründet, wurde 1938 vom nationalsozialistischen Regime zwangsaufgelöst. Erst 1966 war eine Neugründung möglich. Nicht nur in Gesamteuropa, sondern weltweit gibt es heute mehr als tausend Waldorfschulen – heilpädagogische Einrichtungen und Studienstätten nicht inkludiert.

Rudolf Steiner Schule Pötzleinsdorf
Der Name „Pötzleinsdorf“ wurde erstmals im zwölften Jahrhundert urkundlich erwähnt. Die Geschichte des Schlosses Pötzleinsdorf samt angeschlossenem Schlosspark reicht zurück bis in das 16. Jahrhundert. Das Anwesen wechselte in seiner langen Geschichte mehrmals seine meist adeligen Besitzer. Im Jahr 1935 gelangte es mit der Auflage, Schloss und Park öffentlich zugänglich zu machen, auf dem Schenkungsweg in das Eigentum der Gemeinde Wien. Von 1950 bis 1980 betrieb die Gemeinde Wien hier ein Jugendgästehaus. Ab dem Jahr 1982 mietete der Rudolf Steiner-Schulverein Pötzleinsdorf das in schlechtem baulichen Zustand befindliche Schloss samt angeschlossenen Nebengebäuden (Stallungen, Haus am Teich). In den folgenden 30 Jahren wurde die Anlage für den Schul-, Kindergarten- und Hortbetrieb in mehreren Bauabschnitten saniert und adaptiert. Die Mittel hierfür stammten sowohl von Eltern und Freunden der Schule als auch aus öffentlicher Hand.  

Daten
Der Waldorf-Kindergarten Pötzleinsdorf wird gegenwärtig von rund 80 Kindern zwischen 3 und 6 Jahren besucht. Die Rudolf Steiner Schule Pötzleinsdorf ist Ausbildungsstätte für fast 300 Kinder und Jugendliche in zwölf Klassen, zuzüglich eines Matura-Aufbaulehrganges. Unseren Hort besuchen laufend rund 50 Kinder. Insgesamt sind rund 60 MitarbeiterInnen für unseren Schulverein tätig. Darüber hinaus setzt sich eine große Zahl an Freiwilligen unentgeltlich in verschiedenen Arbeitskreisen (Bazar, Festeskreis, PR-Kreis u.v.m.) für Belange unseres Kindergartens und unserer Schule ein.