Steinhaupraktikum

In der elften Klasse fahren die SchülerInnen für 10 Tage in einen Steinbruch, bearbeiten einen Marmorrohling und gestalten daraus eine individuelle künstlerische Form. Dabei ist Ausdauer und Geduld  nötig, die werdende Gestalt muss ständig mit dem im Moment vorhandenen in ein fruchtbares Verhältnis gebracht werden. Dabei begegnen die Jugendlichen den Folgen ihres Handelns: was weggeschlagen ist, kann nicht mehr ersetzt werden; jeder Arbeitsschritt muss im Blick auf die Folgen bedacht werden.
 
Das Drama des Erwachsenwerdens findet einen künstlerischen Ausdruck.
     
In diesem Herbst waren die SchülerInnen in Italien, in St. Croce, einem kleinen Dorf bei Triest, wo sie mit Blick über das Meer an ihren Steinen gearbeitet haben. Untergebracht waren sie in einem ehemaligen Kloster, in dem sie sich gemeinsam mit ihren Lehrern selbstversorgt haben.
Exkursionen nach Aquilea und Triest machten die vielfältige Kultur der Region erlebbar.